Mittel gegen die Angst
Fast alle Frauen, und besonders die Frauen, die mit ihrem ersten Kind schwanger sind, haben während der Schwangerschaft irgendwann einmal mit Ängsten zu kämpfen.
Wird das Kind gesund sein? Verhalte ich mich während der Schwangerschaft richtig? Wie werde ich mit den Schmerzen der Geburt umgehen können? Das sind alles Fragen mit denen sich werdende Mütter natürlicherweise auseinandersetzen. Allerdings kann die Intensität, mit der man als Frau mit diesen Fragen umgeht, von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ausfallen.
Grundsätzlich dürfen Sie nie vergessen, dass Ihre Ängste vollkommen normal sind!
Für alle Fälle haben wir Ihnen hier einige Punkte zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen können mit Ihren Ängsten besser umzugehen.
Sprechen Sie darüber
- Gründe für die Entstehung von Ängsten können sehr unterschiedlich sein. Ist es die Ungewissheit mit der eine Frau während einer Schwangerschaft zu leben hat, oder gab es bereits bei einer früheren Geburt Komplikationen? Egal worin die Angst begründet liegt, häufig sind Gespräche mit einer Bezugsperson der beste Weg. Die Hebamme kann ihnen Fragen zur Geburt beantworten, ihr Gynäkologe steht ihnen bei medizinischen Fragen zur Seite und wenn sie eine Freundin haben, die bereits Mutter ist, dann fragen Sie sie einfach nach ihrer Erfahrung. Sie werden sehen, je mehr Informationen sie haben, umso eher lässt die Angst nach.
Informiert sein: Lektüre
- Bücher über die Geburt, die richtige Ernährung in der Schwangerschaft und über die Zeit nach der Geburt gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Nehmen Sie sich Zeit für die Lektüre, aber lassen sie sich nicht so stark verunsichern. Auch Fachbücher werden die Risiken einer Schwangerschaft nicht unerwähnt lassen. Aber auch hier gilt: sprechen Sie mit ihrem Umfeld über das was sie gelesen haben.
Geburtsvorbereitungskurs
- Auch ein Geburtsvorbereitungskurs kann dazu beitragen Ängste abzubauen. Sie befinden sich unter Gleichgesinnten, lernen Entspannungsübungen und Atemtechniken, und erfahren mehr über die Geburt. Das Gefühl sich auf eine Geburt vorbereitet zu haben und im Zweifelsfall Scherzen mit den richtigen Entspannungsübungen lindern zu können, hat schon so mancher Frau die Ängste vor der Geburt genommen.
PDA und Kaiserschnitt
- Die meisten Frauen haben mit Ängsten zu kämpfen, wenn es um das Thema Geburt geht. So steht hierbei nicht nur die Frage im Raum, ob das Kind ohne Komplikationen zur Welt kommen wird, sondern auch, welchen Schmerzen man als Frau ausgesetzt sein wird. Informieren Sie sich rechtzeitig über existierende Möglichkeiten die Scherzen einer Geburt im Zweifelsfall zu minimieren. Die Periduralanästhesie (PDA) ist sicherlich das bekannteste Mittel die Schmerzen der Geburt zu reduzieren. Sprechen Sie mit ihrer Hebamme und ihrem Arzt über den Einsatz einer PDA.
- In der heutigen Zeit kommt auch der geplante Kaiserschnitt immer häufiger zum Einsatz. Dieser mag sicherlich sinnvoll sein, wenn im Vorfeld medizinische Indikatoren, wie beispielsweise eine ungünstige Lage des Kindes, vorhanden sind. Auch bei Frauen, die bereits durch eine vorherige Geburt, und eventuell aufgetretenen Komplikationen, traumatisiert sind, kann ein geplanter Kaiserschnitt von Vorteil sein. Aber vergessen Sie nicht, es handelt sich bei einem Kaiserschnitt um einen operativen Eingriff mit dem immer Risiken verbunden sind.
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