Insemination
Die wahrscheinlich einfachste Form der künstlichen Befruchtung ist die Insemination. Darunter versteht man den künstlichen Transport des männlichen Spermas vor den Muttermund, bzw. je nach Variante der Insemination, in den Gebärmutterhals, in die Gebärmutter selbst, oder auch in den Eileiter der Frau.
Formen der Insemination
Um das Sperma des Mannes in die Gebärmutter der Frau zu platzieren unterscheidet man bei der Insemination zwischen vier unterschiedlichen Varianten:
Kappeninsemination
- Im Rahmen einer so genannten Kappeninsemination wird das Sperma mit Hilfe einer speziellen Kappe vor dem Muttermund platziert. Auf diese Weise soll eine Aufnahme in die Gebärmutter entstehen.
Intrazervikalen Insemination (ICI)
- Im Rahmen einer intrazervikalen Insemination (ICI) wird das Sperma des Mannes mit Hilfe eines dünnen Katheders in den Gebärmutterhals gespritzt.
Intrauterinen Insemination (IUI)
- Bei einer intrauterinen lnsemination (IUI) spielt eine spezielle Aufbereitung des männlichen Spermas eine zentrale Rolle. Das Sperma des Mannes wird im Rahmen einer IUI so aufbereitet, dass es zum einen besonders gut gereinigt wird, das im gleichen Umfang aber auch nur qualitativ gute Spermien für die IUI verwendet werden. Die so vorbereiteten Spermien werden dann vom Gynäkologen in die Gebärmutter der Frau transferiert. Eine vor der IUI erfolgte hormonelle Stimulation der Eierstöcke ist in der Regel üblich.
Intratubare Insemination (ITI)
- Eine intratubare Insemination (ITI) verläuft in Prinzip ähnlich wie eine IUI nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Spermien mittels Katheters direkt in die Eileiter der Frau transportiert werden.
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