In Vitro Fertilisation (IVF)
Die bei andauernder Kinderlosigkeit zunächst gängigste Methode der künstlichen Befruchtung ist die In Vitro Fertilisation, abgekürzt auch IVF genannt. Bei einer IVF werden der Frau reife Eizellen entnommen, um diese dann innerhalb eines Reagenzglases mit dem Sperma des Mannes zusammen zu bringen. Die so künstlich befruchteten Eizellen werden anschließend direkt in die Gebärmutter der Frau transferiert. Im Idealfall resultiert daraus bei der Frau eine Schwangerschaft.
Ablauf einer In Vitro Fertilisation
| Mittels Hormonbehandlung der Frau wird die Reifung mehrerer Eizellen angestrebt. |
| Die Spermien des Mannes werden auf ihre Qualität (Anzahl und Vitalität der Spermien) hin überprüft. |
| Durch Verabreichung von Hormonen (HCG) wird bei der Frau der Eisprung ausgelöst. |
| Entnahme mehrerer reifer Eizellen bei der Frau. |
| Entnahme der Spermien des Mannes. |
| Zusammenbringen der Eizellen mit den Spermien des Mannes im Reagenzglas. |
| Überwachung der Zyoten im Brutschrank. |
| Transfer von bis zu 2 Embryonen in den Uterus der Frau. |
Voraussetzungen für eine In Vitro Fertilisation
- Eine Chance auf eine möglicherweise erfolgreiche IVF muss gegeben sein.
- Eine IVF darf in Deutschland nur bei verheirateten Paaren durchgeführt werden.
- Beide Partner müssen einen negativen HIF Test vorweisen.
- Die Krankenkasse kommt für die Kosten der IVF nur bei Frauen auf, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben.
- Nachgewiesene Rötelimmunität der Frau
- Der Mann darf bei der IVF nicht älter als 50 Jahre als sein.
- Beide Partner dürfen nicht jünger als 25 sein.
Wichtige Informationen zur IVF
| Zwar übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine In Vitro Fertilisation, allerdings kommt sie in der Regel nur für drei solcher Behandlungen auf. Alle weiteren Versuche müssen vom Patienten selbst getragen werden. |
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