Chorionzottenbiopsie
Die Chorionzottenbiopsie, auch als Chorionbiopsie oder einfach als Plazenta-Untersuchung bekannt, ist eine invasive Untersuchungsmethode die im Rahmen der Pränataldiagnostik, bereits ab der 9. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden kann. Zentraler Punkt dieser Untersuchung ist die Entnahme und Untersuchung von Bestandteilen der Plazenta, den so genannten Chorionzotten, um damit eventuell vorliegende chromosomale Auffälligkeiten oder Stoffwechselstörungen beim Kind näher untersuchen zu können.
Eine Chorionzottenbiopsie kann entweder mit Hilfe einer Nadel über die Bauchdecke der Mutter, aber auch durch Verwendung eines Katheders über den Muttermund erfolgen. Da die Chorionzottenbiopsie über den Muttermund ein höheres Infektionsriskio mit sich bringt, wird in vielen Fällen auf die Nadelbiopsie zurückgegriffen. Beide Untersuchungsvarianten finden unter ständiger Ultraschallkontrolle statt und können gewöhnlich ohne Betäubung durchgeführt werden. Nach ca. 24-48 Stunden können die werdenden Eltern mit den Testergebnissen rechnen.
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